Bayern wieder ins Gleichgewicht! SPD-Frauen an der Spitze in Niederbayern

Landespolitik

Straubing. Bei der Wahlkreiskonferenz der NiederbayernSPD im Hotel Asam in Straubing wurden die niederbayerischen SPD-Kandidaten für die Landtags- und Bezirkswahlen am 15. September in Bayern gereiht. Zu Gast waren der SPD-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Florian Pronold und der SPD-Spitzenkandidat für Bayern, Oberbürgermeister Christian Ude aus München. An der Spitze der niederbayerischen Kandidatenlisten stehen mit der Landtagsabgeordneten Johanna Werner-Muggendorfer und der Bezirksrätin Rita Röhrl zwei Frauen.

 

In seinem Grußwort erinnerte Florian Pronold daran, dass Niederbayern seit Jahrzehnten als Aufsteigerregion betitelt wird. "Wir von der SPD wollen, dass Niederbayern endlich Spitzeregion wird", so Pronold. Im Wahlkampf müssen wir das doppelzüngige Spiel der CSU beim Donauausbau, beim Bau der A94, der öffentlichen Daseinsvorsorge und beim schnellen Internet deutlich herausstellen. "Denn wir haben Niederbayern im Herzen und Gerechtigkeit im Sinn", erklärte Pronold.

In seiner kämpferischen Rede erklärte Christian Ude, dass im Gegensatz zu Umfragen die Wahlen bei uns nicht käuflich sind. Nach dem Gesetz der Serie wäre er nach Thorsten Albig in Schleswig-Holstein und Stephan Weil in Niedersachsen der dritte Oberbürgermeister einer Landeshauptstadt, der zum Ministerpräsidenten gewählt wird. Und davor habe die CSU eine Heidenangst, deshalb spräche sie sich in wöchentlichen selbst beauftragten Umfragen Mut zu.

"Die Hauptaufgabe einer sozialdemokratisch geführten Staatsregierung ist, Bayern wieder ins Gleichgewicht zu bringen" betonte Christian Ude. Während die Metropolen fast aus den Nähten platzen, siechen viele benachteiligte Regionen, vor allem im Norden und Osten Bayerns, vor sich hin und bluten langsam aus. Hier könne sich die CSU-Staatsregierung nicht aus der Verantwortung ziehen, denn sie regiere in Bayern durchgehend seit 55 Jahren und war und ist auch viele Jahre im Bund in der Verantwortung.

Ein wichtiges Anliegen der SPD in Bayern und im Bund wird die Regulierung der entgleisten Finanzindustrie sein. Hier stehen die Steuerzahler mit 3.600 Milliarden Euro gerade. Die Märkte müssen wieder demokratiekonform gemacht werden und nicht die Demokratie marktkonform, forderte Ude.

Folgende Reihungen der SPD-Kandidaten bestimmten die Delegierten aus Niederbayern:

Landtagswahl: 1) Johanna Werner-Muggendorfer (Kelheim), 2) Bernhard Roos (Passau-Ost), 3) Ruth Müller (Landshut), 4) Peter Stranninger (Straubing), 5) Marion Winter (Rottal-Inn), 6) Dr. Bernd Vilsmeier (Dingolfing), 7) Robert Sommer (Regen), 8) Andreas Winterer (Passau-West), 9) Ewald Straßer (Deggendorf), 10) Manuel Dull (Deggendorf), 11) Christian Plach (Passau-West), 12) Bettina Blöhm (Regen), 13) Udo Egleder (Dingolfing), 14) Thorsten Frankenberger (Rottal-Inn), 15) Martin Kreutz (Straubing), 16) Sebastian Hutzenthaler (Landshut), 17) Hannes Hügle (Passau-Ost) und 18) Thomas Schug (Kelheim).

Bezirkstagswahlen: 1) Rita Röhrl (Regen), 2) Max Brandl (Passau-Ost), 3) Gudrun Peters (Deggendorf), 4) Willi Wagenpfeil (Passau-West), 5) Christine Trapp (Dingolfing), 6) Willi Dürr (Kelheim), 7) Anja König (Landshut), 8) Heinz Uekermann (Straubing), 9) Benjamin Lettl (Rottal-Inn), 10) Valentin Kuby (Rottal-Inn), 11) Christine Schrock (Straubing), 12) Robert Gewies (Landshut), 13) Renate Schweiger (Kel-heim), 14) Josef Koch (Dingolfing), 15) Ulrike Müller-Görtz (Passau-West), 16) Bernhard Feuerecker (Deggendorf), 17) Andreas Wimmer (Passau-Ost), 18) Michael Adam (Regen).

Foto: Die niederbayerischen Landtagskandidaten mit SPD-Spitzenkandidat Christian Ude: (v.li.) Bernhard Roos MdL, Peter Stranninger, Ruth Müller, Marion Winter, Christian Ude, Johanna Werner-Muggendorfer MdL, Dr. Bernd Vilsmeier, Ewald Straßer, Andreas Winterer und Robert Sommer.

 

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25.07.2016: Montag 19.30 Uhr  UB-Konferenz mit Neuwahlen, Gasthof Zur Kraxn, Ergolding / Landshut.


 

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