SPD fordert Finanzierung der Bahnstrecke Passau-Freyung

Umwelt & Verkehr

Die Passauer SPD Kreistagsfraktion fordert nach Worten ihres Vorsitzenden Klaus Jeggle die Finanzierung der Bahnstrecke Passau Freyung aus Mitteln des Staates und des Landkreises. Der Staat solle zusammen mit dem Landkreis nach Lösungen suchen, um dem Anliegen des Streckenerhalts und des Betriebs gerecht zu werden.

In der Fraktionssitzung berichtete Regierungsdirektor Klaus Froschhammer, wie es zur Entscheidung für den Bau eines Radwegs kam und betonte, dass alle Kommunen am Radweg in ihren politischen Gremien entsprechende Beschlüsse hätten, die den Bau des Radwegs wollen. Die Lage sei nun anders, denn das Eisenbahnbundesamt sehe sich aus rechtlichen Gründen offensichtlich nicht in der Lage, dem Rückbau der Strecke zuzustimmen. Die rechtliche Lage war von Anfang an klar, meinte Bezirksrat Max Brandl, denn das Bundesgesetz habe doch Vorrang vor den Beschlüssen der Kommunen. Dies räumte auch Klaus Froschhammer ein und bestätigte, dass die rechtliche Lage nicht neu sei.Der Entscheidung für einen Radwegebau sei derzeit mehr als fraglich. Kreisrat Manfred Hammer kritisierte, dass die rechtliche Lage nicht vorher sachlich dargelegt wurde und die Kommunen die Beschlüsse eigentlich zu früh fassten. So wie die Sache in den Gremien dargestellt wurde, so MdB Jella Teuchner, hätten die Entscheidungsträger keine andere Wahl gehabt. Aufgabe der Verwaltungen wäre es, Hintergründe darzustellen und alle Fakten für eine Entscheidung auf den Tisch zu legen. Vehement kritisierte Max Brandl die Haltung des CSU Bezirksvorsitzenden Huber, der jeglichen Zuschuss abgelehnt hatte. Für eine Bahnstrecke die viele haben wollen, fehle das Geld, während das erwartete Defizit von 350 Millionen beim Transrapid, den keiner haben will für den CSU Minister kein Problem sei. Damit werde unsere Region abermals benachteiligt, betonte Jella Teuchner nachdrücklich und finanziere aber mit Steuermitteln das überzogene Transrapidprojekt. Offenbar nehmen die CSU Mandatsträger die abermalige Benachteiligung unserer Region in Kauf, so Jella Teuchner abschließend und forderte ein entschiedenes Vorgehen gegen die Haltung Hubers. Die geänderte Meinung des Landrats, auch Geld für die Bahn locker zu machen, wurde seitens der SPD Fraktion begrüßt.

 

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