Kein Steinbruch für Einsparungen - Kürzungen von CDU/CSU und FDP kontraproduktiv

Bundespolitik

Für die Niederbayern-SPD ist die Halbierung der Städtebauförderung durch die CDU/CSU/FDP-Bundesregierung von 610 Millionen auf 305 Millionen Euro unerhört. Für Bayern bleiben für 2011 so nur noch etwa 8 Millionen übrig; 2010 waren es noch 51 Millionen.
Das Städtebauförderungsprogramm war immer ein Motor für eine nachhaltige wirtschaftliche, soziale und ökologische kommunale Entwicklung, so die SPD-Bezirksvorsitzende Johanna Werner-Meggendorfer MdL, die mit dem SPD-Bezirksvorstand bei der Bürgermeisterin und Bezirksrätin Rita Röhrl in Teisnach zu Gast waren.
Leider nutzen die CDU/CSU und FDP ausgerechnet dieses wichtige regionale Förderinstrument als Steinbruch für ihre Einsparungen, um ihre Klientelpolitik zu finanzieren.

Aus bisherigen Untersuchungen ist bekannt, dass jeder Euro Städtebauförderung etwa 5 bis 8 Euro an Nachfolgeinvestitionen auslöst, erklärt Werner-Muggendorfer. Und dabei teilen sich Bund, Länder und Kommunen diesen Euro zu etwa je einem Drittel. Allein für den Anteil des Bundes bedeutet dies, bei einem Einsatz von 33 Cent Umsätze von 6 bis 9 Euro generiert werden. Das erbringt also Mehrwertsteuereinnahmen von 0,96 bis 1,44 Euro pro investierte 33 Cent. Das heißt im Umkehrschluss, dass circa das 3- bis 5-fache des investierten Geldes allein als Mehrwertsteuereinnahme wieder zurück fließt; ganz abgesehen von den anderen Wirkungen auf die regionalen Wirtschafts- und Sozial-strukturen.

Schon allein deshalb ist es absolut unverständlich, warum ein so relativ kleiner Budgetposten, der bekanntermaßen enorme Rückflüsse auch für den Bundeshaushalt generiert, als Steinbruch für Kürzungen herhalten muss, dafür hat Johanna Werner-Muggendorfer kein Verständnis. Der weitere Dominoeffekt, dass dann auch die Länder und Kommunen ihre Investitionen entsprechend zurückfahren, und dessen Auswirkungen auf die vielfachen regionalen Wirtschaftsbereiche ist überhaupt nicht absehbar. Daher kann man davon ausgehen, dass dies nicht nur für die kommunalen Finanzen, sondern auch für die gesamte Volkswirtschaft der Bundesrepublik Deutschland fatale Folgen haben wird; Folgen, die nicht so einfach wieder behoben werden können.

Foto: Der SPD-Bezirksvorstand mit der Vorsitzenden Johanna Werner-Muggendorfer und Bürgermeisterin und SPD-Bezirksrätin Rita Röhrl in Teisnach haben kein Verständnis für die Kürzungen bei dem Städtebauförderungsprogramm.

 

Homepage SPD Bezirk Niederbayern

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 001897475 -

Termine Unterbezirk Landshut

Weitere Termine im Menü Termine SPD Unterbezirk . Informationen bei Theresa Bergwinkl, Tel. 0871-25259 Landshut Unterbezirksgeschäftstelle im AWO Mehrgenerationenhaus, Ludmillastr. 15a. E-mail: Theresa.Bergwinkl@spd.de


25.07.2016: Montag 19.30 Uhr  UB-Konferenz mit Neuwahlen, Gasthof Zur Kraxn, Ergolding / Landshut.


 

Besucherstatistik

Besucher:1897476
Heute:70
Online:2
 

Aktuelle-Artikel

 

Wetter-Online

Schuldenuhr der BayernLB

Informationen

12.10.2026 17:43 Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas
Ich danke Bärbel Bas von Herzen für ihren Einsatz, ihre Haltung und ihr Engagement. Wir kämpfen weiter gemeinsam für die soziale Demokratie. „Bärbel Bas hat heute Morgen ihren Rücktritt von Partei- und Ministeramt erklärt. Ich habe großen Respekt vor ihrer Entscheidung. Sie trifft sie aus persönlichen Gründen, die ich zutiefst respektiere. Als Ministerin und Vorsitzende… Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas weiterlesen

09.10.2026 17:40 Wichtiges Signal für den Wohnungsbau
Die Fortführung und Aufstockung des EH55 Programms bis zum Jahresende ist ein wichtiges Signal für die Bauwirtschaft. Nun sollten die neuen Fördermöglichkeiten konsequent genutzt werden, um den dringend benötigten Neubau anzukurbeln. „Die Aufstockung der Förderung für den Neubau im Effizienzhausstandard 55 Plus und die Fortführung des Programms bis zum Jahresende sind ein wichtiges Signal für… Wichtiges Signal für den Wohnungsbau weiterlesen

26.09.2026 19:01 Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung
Jetzt braucht es einen gemeinsamen Aufbruch für Olympia. München setzt sich durch. Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende: „Herzlichen Glückwunsch… Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung weiterlesen

25.09.2026 19:03 Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing
Umsetzung von EU-Regeln gegen Greenwashing: Koalition schafft pragmatische Lösung für Altwarenbestände Am 27. September 2026 treten neue Regeln in Kraft, nach denen Umweltaussagen in der Werbung oder auf Produktverpackungen jetzt klar und nachvollziehbar belegt werden müssen. Um einen pragmatischen und verhältnismäßigen Umgang mit Altbeständen sicherzustellen, justieren wir nach. Carmen Wegge, rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin: „‘Einfach… Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing weiterlesen

14.09.2026 17:56 Zollkodex
Jeden Tag kommen Millionen Kleinsendungen aus Drittstaaten in die EU. Die enorme Menge erschwert wirksame Kontrollen erheblich. Allein im Jahr 2024 wurden 4,6 Milliarden Pakete mit einem Warenwert von weniger als 150 Euro in die EU eingeführt – 91 Prozent davon über chinesische E-Commerce-Plattformen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch 2023, als… Zollkodex weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de