Schmerzliches Ergebnis für die SPD - NiederbayernSPD analysiert Wahlergebnis

Bundespolitik

Der Vorstand SPD-Niederbayern mit der SPD-Bezirksvorsitzenden Johanna Werner-Muggendorfer MdL und dem bayerischen SPD-Landesvorsitzenden Florian Pronold MdB traf sich am gestrigen Samstag in Plattling. Breiten Raum nahm dabei die Analyse der Bundestagswahl vom 27. September ein.
„Das Ergebnis ist wirklich für unsere SPD absolut schmerzlich“, so die SPD-Bezirksvorsitzende Werner-Muggendorfer, „und besonders bedenklich ist, dass die FDP in Niederbayern mit der SPD gleichauf liegt.“ „Kein wirklicher Trost ist dabei, dass die CSU in Niederbayern erdrutschartige Verluste im zweistelligen Bereich erlitten hat, was die Quittung für die unglaubwürdigen und vollmundigen Versprechungen der neuen Führung der CSU ist“, so SPD-Landesvorsitzender Pronold.

„Das Ergebnis vom 27. September war sehr bitter für mich und uns“, so Jella Teuchner aus Passau, nun MdB a. D., „denn unsere ehrenamtlichen Mitglieder in der SPD haben mit großen zeitlichen und materiellen Einsatz für soziale Gerechtigkeit und eine lebenswerte Zukunft für unser Land gekämpft.“ "Wir sind jetzt zwar wenige Mandatsträger, aber wir haben aber viele hervorragende und engagierte Mitglieder und Kandidaten", so Pronold. Der Landesverband hat sich schon personell neu aufgestellt; die SPD-Landtagsfraktion plant auch schon für die Zukunft mit Markus Rinderspacher.
„Die SPD muss im neuen Bundestag eine aktive und konstruktive kritische Opposition bilden und sehr darauf achten, dass die Errungenschaften für soziale Gerechtigkeit wie Arbeitnehmerrechte, Kündigungsschutz, Tarifautonomie nicht ausgehöhlt werden, wie es Schwarz-gelb schon lange will“, betonte der Landshuter Unterbezirksvorsitzenden Harald Unfried. „Mit den sozialen Grausamkeiten wird Union und FDP wohl aber noch die Landtagswahlen im Mai 2010 in Nordrhein-Westfalen abwarten.“
„Die SPD kann und wird aus dieser Krise sicher wieder gestärkt hervorgehen, wenn sie sich auf die Stärke, die in ihr liegt, besinnt und sich personell und inhaltlich sich wieder so aufstellt, dass die SPD die Sorgen, Nöte und Zukunftswünsche der Menschen in Niederbayern und Deutschland sich zu eigen macht und so die einzig glaubwürdige Alternative für soziale Gerechtigkeit ist“, forderte die Deggendorfer Unterbezirksvorsitzende Rita Hagl. „In ihrer fast 150-jährigen Geschichte hat die SPD schon viele Tiefs erlebt und erfolgreich überwunden, gemäß dem Zitat von Willy Brandt: Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum – besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.“

Foto: Diskutierten das Ergebnis der Bundestagwahl mit dem SPD-Bezirksvorstand: Jella Teuchner MdB aus Passau, Rita Hagl vom Unterbezirk Deggendorf, SPD-Bezirksvorsitzenden Johanna Werner-Muggendorfer MdL, der SPD-Landesvorsitzenden Florian Pronold MdB und der Landshuter SPD-Unterbezirksvorsitzenden Harald Unfried.

 

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